March 8, 1776

Henrich Juncken had come to the attention of the Committee of Safety as a non-Associator, or someone who was unwilling to volunteer for military service. Many non-Associators had to deal with accusations that they did not support the war effort. In Juncken’s case, he wrote a letter, which the committee described as his “bekenntniß” or confession. The committee ordered that the letter should be printed in every English and German newspaper, which Henry Miller did in the Staatsbote on March 8.

In his letter to the Committee of Safety, Juncken said he valued freedom. If he had ever given the impression that he was against the war, that was not his intention. Twice in the letter, he called it a noble struggle. He offered a deep apology for “jedes unachtsames wort oder ausdruck”—every careless word or expression—that may have slipped from his mouth. He begged the public for forgiveness, noting that his plea was sincere and without any threat or coercion. 

Pennsylvanischer Staatsbote
Printed by Henry Miller

In der Committee, den 1 März, 1776.

Nachdem Henrich Juncken, von dieser Stadt, dieser Committee folgenden brief freywillig zugestandt hat, welcher durch die meisten stimmen als sein selbst eigenes bekenntniß erkanut ist;--so wird verordnet, daß selbiger in allen Englischen und Deutschen Zeitungen in und um diese Stadt durch den Druck bekannt gemacht werde. T. Matlack, dermaliger Secretär.

Ich Herren,

Da ich vor euch bin beschuldiget worden, als märe ich feindselig gesinnet gegen den edlen kampf für unsere Freyheit überhaupt, sowol als gegen die Association insbesondere; und da ich vielleicht in unterredung worte möchte haben fahren lassen welche ausgelegt werden mögen als abzweckend diejenigen abzuhalten welche sonst würden associirt haben, welches doch niemals mein vorhaben war. Und da ich die Freyheit so hoch schätze als das leben, und wohl weiß daß ich mein antheil gutes werde zu geniessen haben von dem glücklichen erfolg dieses unseres edlen kampfs für dieselbe; indem meine intresse und des Publici seines unzertrennlich verknüpft sind.

Und da ein jedes unachtsames wort oder ausdruck so meinem munde entfahren seyn könnte, und nur den entferntesten gedanken anzeigt daß ich feindlich gegen diesen unsen edlen kampf sey, mir sehr leid ist; und mir das mißvergnügen des Publici überhaupt, und meiner mitbürger insbesondere, von herzen weh thut, indem ich für selbige nichts als liebe und wohlwollen bege, und mit ihnen in friede, einigkeit und freundschaft zu leben wünsche: Um derohalben ihre gemüther zu berubigen und das Publicum überhaupt zu überzeugen, daß diese meine erklärung aufrichtig sey, und ich nicht unempfindlich bin von der meinem lande schuldigen pflicht; so bitte ich hiemit aus eigenem freyen willen, von mir selbst, und ohne einige überredung, drohung oder zwang, es heisse wie es wolle, um vergebung einiges durch mich ihnen, oder einigen von ihnen gegebenen anstosses; meine fünftige aufführung wird und soll beweisen, daß ich gleichmäßig wie sie an eben derselbigen guten sache theil nehme, und entschlossen bin (wie ich jederzeit war) in diesem unserm edlen kampf für die Freyheit mit ihnen zu stehen oder zu fallen.

An die Herren von der Aufsichts-Committee.

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